Besucher:

160432

 

 

Windkraftanlagen in Friedewald.

 

„Alternative Energiegewinnung ist unsinnig,
wenn sie genau das zerstört,
was man eigentlich durch sie bewahren will:
                             DIE NATUR.“
   Zitat Reinhold Messner

 

 

 

Auf der obenstehenden Abbildung erkennen Sie, dass Friedewald künftig von Windkraftanlagen eingekesselt sein wird.

Einige, knapp 200 Meter hohe, Windkraftanlagen stehen bereits im Norden und Nordwesten, nördlich des Autobahnanschlusses an der A4. Weitere Anlagenstandorte sind im Osten und Nordosten (Windpark Gaißhecke) sowie im Westen (Roteberg) von Friedewald geplant. Gerade die Anlagen westlich des Kernortes rufen massive Kritik der Bürgerinnen und Bürger hervor. Besonders hart trifft es die Bewohner des Neubaugebietes im Westen des Ortes.

Hier sind in der jüngeren Vergangenheit eine Vielzahl an jungen Familien heimisch geworden, haben erhebliches Kapital investiert und sich bewusst für diese sonnige Lage entschlossen.

Im minimal zulässiger Entfernung sollen nun sieben Windkraftanlagen gebaut werden, die bis zu 160 Meter aus dem dort vorhandenen Waldbestand hervorragen.

 

Schattenwurf, Infraschall und Lärmbelästigung werden die Familien für die Zukunft erheblich belasten und negativen Einfluss auf die Lebensqualität alle Friedewalder nehmen.

Dagegen wehren sich die Bürgerinnen und Bürger und haben sich zu einer 

Bürgerinitiative für ein l(i)ebenswertes Friedewald 

zusammenschlossen (Link auf die Facebookseite der BI rechts oben!)

 

Diese gründete sich im Anschluss an eine Informationsveranstaltung des Haupt- und Finanzausschusses am 13. Februar 2014, auf der die Investoren ihre Pläne zum Bau öffentlich vorgestellt haben.

Denn erst da wurde vielen Bürgerinnen und Bürgern so richtig bewusst, welche massiven Eingriffe die Windparks in das Landschaftsbild und damit in die Lebens- und Wohnqualität Friedewalds darstellen.

Zwar hatte die Gemeinde bereits im Sommer zuvor zu einer Informationsveranstaltung zum Thema geladen, die aber blieb weitestgehend von der Öffentlichkeit unbemerkt. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass die Gemeinde damit formaljuristisch sicher ihrer Informationspflicht nachgekommen ist, allerdings fühlen sich dennoch eine Großzahl der betroffene Bürgerinnen und Bürger nicht ausreichend von offizieller Seite informiert und mitgenommen.

 

Aus anderen Kommunen ist bekannt, dass sich die gemeindlichen Vertreter gegen die "irrsinnige" Verschandelung der Umwelt verwehren und die Bündelung von Anlagen auf alternativ ausgewiesenen Flächen versuchen. Ist dies in Friedewald auch in ausreichendem Maße geschehen? 

Dem neutralen Beobachter erscheint es nur logisch, dass eine wie oben dargestellte Platzierung der Anlagen Einfluss auf Lebenszeit haben wird.

Daher kann es jetzt nur heißen, dass ALLE an einem Strang ziehen und die Ziele der Bürgerinitiative gemeinsam verfolgen , nämlich die Windparks dorthin zu verschieben, wo sie sinnvoll im Einklang mit Mensch und Natur aufgestellt werden können.

 

 

 

Waldhessen statt Windhessen

Welche irrsinnigen Ausmaße der Windkraftwahn inzwischen ausmacht, wird bei der Betrachtung der geplanten Anlagestandorte deutlich:  

Zieht man vom Dreienberg aus einen Radius von 10 Kilometern, so sollen in dem Gebiet über 100 neue Anlagen gebaut werden  

(Zum Vergleich: In Baden-Würtemberg sind 2013 landesweit 11 neue Windkraftanlagen ans Netz gegangen).